Ok, als Vollkontaktpendler lernt man irgendwann, was dahintersteckt, wenn es mal wieder heißt, dass ein Zug später kommt oder ganz ausfällt und der Grund trocken mit Notarzteinsatz am Gleis angegeben wird. Aber die leidvolle Erfahrung des Pendlers bleibt ja vielen erspart und die wissen dann nicht so recht, wie ihnen geschieht.

Gehört oder gelesen hat man Notarzteinsatz am Gleis ja bestimmt schon mal und der erste Gedanke ist dann sicherlich, dass jemand umgekippt ist und nun behandelt werden muss. Ausm Zug tragen, betreuen und der Zug kann weiterfahren. Klingt schlüssig, passt aber leider nicht, denn hinter dem Notarzteinsatz steckt sehr oft kein Arzt, sondern Polizei und Bestatter.

Hört man diesen Verspätungsgrund, kann man davon ausgehen, dass man es mit einem Schienensuizid zu tun hat. Man sollte sich dann durchaus mal nach einer Alternativverbindung über eine andere Strecke informieren, denn der Apparat, der dann in Gang gesetzt wird, braucht seine Zeit.

Der @lokfuehrer_tim hat auf seinem Blog mal erklärt, was da alles passiert:

➔ „Notarzteinsatz am Gleis“

Notarzteinsatz am Gleis


Das Titelbild basiert auf einem Foto von Glen Noble. Lizenz: CC0 1.0. Danke!

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