Ich weiß es ganz genau. Jeder von uns hat mindestens eine Arbeitskollegin oder einen Arbeitskollegen, oder Nachbarn, Bekannte etc., die immer alles ganz genau wissen wollen. Die ständig nachhaken, bohren und nochmal fragen. Fürchterlich. Entweder erzähl ich was oder aber ich hab keinen Bock drauf und lass es im Anschluss auch einfach mal bleiben irgendwie weiter auf diese Leute zu reagieren. Da könnt ihr noch so einen Affentanz aufführen, mein Mund bleibt wie zugenäht, wenn ich etwas nicht erzählen möchte. Mir doch egal, wie sehr ihr das wissen wollt. Es ist also wirklich so simpel: Man hält einfach seine Klappe.

Was genauso auf den Sack gehen kann, wie überneugierige Leute, sind diejenigen, die erst so tun als würden sie nichts erzählen, sich dann aber trotzdem alles schön aus der Nase ziehen lassen. Natürlich nicht, ohne dass sie vorher noch den so dämlichen wie ausgelutschten und abgedroschenen Satz überhaupt loslassen: Das kann ich dir zwar erzählen, danach muss ich dich aber umbringen.

Großer Gott! Noch schlechter geht’s eigentlich kaum. Dieser Satz ist einfach nur eine übelriechende Wolke abgestandener heißer Luft und somit tunlichst zu vermeiden, möchte man nicht auf ewig im hintersten Winkel der Floskelhölle schmoren.

Es gibt eigentlich nur eine Ausnahme: man meint es ernst.

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But I’d Really Have To Kill You ist ein Kurzfilm von Max Sherman.

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