Weil wir alle superschlau, total erwachsen und völlig abgeklärt sind, gibt es Sachen, die uns nicht nur noch nie passiert sind – es ist auch vollkommen ausgeschlossen, dass uns sowas passiert. Dafür sind wir schließlich viel zu… siehe oben.

Aber natürlich kennt jeder von uns jemanden aus dem ganz weiten Bekanntenkreis, dem eventuell schon mal etwas passiert ist, was sich in etwa so beschreiben ließe:

Man steht irgendwo in der Schlange, sitzt in Bus oder Bahn oder aber im Wartezimmer und sieht plötzlich diesen Menschen. Nicht irgendeinen, nein, den Menschen, mit dem sich alles, aber auch wirklich alles ändern könnte. Nicht nur, dass wir noch niemals zuvor jemanden gesehen haben, der so perfekt unser Beuteschema, das sich eigentlich wie ein unerfüllbarer Wunschzettel und Zeugnis absoluten Realitätsverlustes liest, ausfüllt. Nicht nur, dass wir schlagartig anfangen, uns unsere Zukunft mit diesem Menschen auszumalen wie ein 11jähriges Mädel bei der Bravo Lektüre (heutzutage wohl eher beim Schmachten vor irgendeinem Youtube-Channel, der uns eh nichts sagt), obwohl wir eigentlich ein Kerl mittleren Alters sind. Nicht nur, dass wir uns in einem Wust aus halbgar formulierten Worthülsen ergehen…

Kurzum: Wir drehen völlig durch.

Dieser Mensch würde unser Leben schließlich zu dem machen, von dem wir eigentlich nie zu träumen gewagt haben. Allerdings müsste man überhaupt erstmal ins Gespräch kommen.

Hach…

Audrey ist ein Kurzfilm von Alex Grybauskas.

audreyfilm.wordpress.com

Und da das Ganze auf einer Kurzgeschichte von Chuck Palahniuk basiert, bietet es sich doch eigentlich an, diese direkt mal zu lesen, oder? Eben. Hier: chuckpalahniuk.net

Palahniuk? Ist das nicht? Japp, das ist der Typ, der Fight Club geschrieben hat und von dem ich vor circa sechs Jahren schon mal ne Kurzgeschichte hier verlinkt habe.

(via filmshortage.com)

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