Keine Ahnung, wie das bei euch ist, aber wenn ich Feierabend habe, will ich in erster Linie in Ruhe gelassen werden und – ganz wichtig! – einfach nur noch nach Hause. Die Entspannung beginnt idealerweise bereits beim Gang durch die Bürotür und entfaltet sich auf der Fahrt an den mit den Lieblingsmenschen gemeinsam bewohnten Locus Amoenus. Hach.

Nu isses aber dummerweise nicht besonders selten, dass diese angestrebte Routine auf dem Weg in die Ruhe jäh gestört wird. Nicht einfach nur so für ein paar Minuten, sondern schön nachhaltig, so dass es einem den ganzen Resttag versauen kann, wenn man nur ein kleines bisschen Pech hat. Es gibt Spezialisten, die das so dermaßen draufhaben, dass man sich ernsthaft fragt, ob die sowas üben. Genau die laufen einem dann über den Weg.

Und genau da hört es dann auch auf. Ich lass mir doch jetzt nicht von irgendeinem dahergelaufenen Pannekopp das bisschen vom Tag versauen, dass mir als treudoofem Mitglied der Gesellschaft am Rest des eh viel zu fremdbestimmten Tages noch bleibt. Da könnte ja jeder kommen.

Nee nee, irgendwann ist mal gut. Und zwar genau jetzt.


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Structure Kill ist ein Kurzfilm von Stephen Vitale, der hier nicht zum ersten Mal positiv auffällt.

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