Auf der einen Seite ist es natürlich schon ein bisschen doof, dass wir uns nicht aussuchen können, in wen wir uns verlieben. Das Leben könnte durchaus einfacher und konfliktärmer werden. Es wäre ein wunderbar planbarer und überraschungsfreier Traum. Aber eben auch ein verdammt langweiliger Traum.

Aber was würde uns auf der anderen Seite nicht alles an Lebenserfahrungen durch die Lappen gehen, wenn wir nicht permanent dem Dauerfeuer aus Irrungen und Wirrungen der menschlichen Emotionen ausgesetzt wären?

Wir haben unser großes Ziel, wenn auch sehr vage, von Anfang an vor Augen, müssen aber erst mal lernen, wie wir überhaupt dort hingelangen sollen. Kriechen, krabbeln, gehen laufen – und immer wieder aus maximaler Fallhöhe voll auf die Fresse fliegen. Und mit jedem Fall, jedem unausweichlichen Aufprall lernen wir etwas dazu, bis wir Stück für Stück zu dem werden, der vielleicht irgendwann wirklich glücklich werden kann.

Und nur weil wir hier so selbstverständlich von „uns“ reden, heißt das nicht, dass all das nicht auch für eine Ente gelten könnte. Tut es nämlich.

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The Duck ist ein Kurzfilm von Simon Cottee.

(via shortoftheweek.com)


Das Titelbild basiert auf einem Foto von Mayur Gala. Lizenz: CC0 1.0. Danke!

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