Ich bin jetzt wahrscheinlich nicht der Einzige hier, der sich morgens auf dem Weg zur Arbeit wünscht, er könnte einfach von zuhause aus arbeiten, oder?

Es ist ja auch zu verlockend. Man kann länger schlafen, oder aber einfach viel früher anfangen, keine Sau interessiert es, wie man angezogen ist. Falls man überhaupt angezogen ist, denn – hey – man ist immerhin zuhause! Man muss sich nicht damit rumschlagen, dass irgendwelche Arschloch-Kollegen nicht wissen, wie man die Klobürste benutzt oder die Mikrowelle nicht vollends zusaut. Keiner nervt einen mit unsäglichen Morgenradio-Shows, die einen bis an den Rand des Blutrauschs treiben. Der Chef kommt nicht morgens rein um eindrucksvoll zu demonstrieren, dass er es mit dem Smalltalk trotz mangelnden Talents weiterhin eiskalt durchziehen wird. Und man kann zum Frühstück auch mal ein Bier trinken. Theoretisch. Schließlich will man ja den ganzen Tag über wahnsinnig produktiv sein. Ähem.

Doof nur, wenn man eigentlich schon einen Job hat, ein Studium zähle ich eindeutig dazu, und abends noch zuhause arbeiten muss. Da spielt es auch keine Rolle, wenn man eigentlich nur mit ein paar Leuten telefonieren muss, die man (glücklicherweise) gar nicht kennt. Es ist und bleibt Arbeit.

Wenn dann noch nichtmal alles klappt und man gar nicht zum Arbeiten kommt, weil der bekackte Vermieter sich mal wieder um nichts gekümmert hat, dann kann der Tag eigentlich nicht noch viel schlimmer werden. Wird er aber.


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Girl #9 ist ein Kurzfilm von Nick Scott und Gary Roberts.

Ganz interessant ist, wie es überhaupt zu diesem Kurzfilm kam, denn die Hauptdarstellerin ist eigentlich an Nick und Gary herangetreten, weil sie ein Showreel haben wollte, was die beiden dann aber irgendwie zu uncool fanden und ihr was anderes zimmern wollten.

When actress Eme Essien asked us to help with her showreel, we politely refused. We felt the world of casting directors doesn’t need another montage of footage for casting directors to ignore. We decided to treat the process as an RnD exercise and try to construct a tool to show her range.
We wanted to show how she could portray a wide range of emotions and maintain a narrative story. That she could carry and hold our attention…so we wrote Girl#9 for her.
The result is a calling card, almost like a play in it’s brutal simplicity, as an actress, Eme has nowhere to hide – she has to keep us with her…find out for yourself.

Der Plan ist meines Erachtens mehr als aufgegangen.

facebook.com/GirlNumberNine

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