Wie mich das Internet zum Mörder machte

Reißerische Überschriften kann ich zwar auch, ist mir aber auf Dauer auch irgendwie zu blöd.

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(Ich weiß ja selbst, dass das Thema so alt ist, wie die Menschheit, aber ich hab mich hier noch nicht darüber aufgeregt. Es bleibt hoffentlich auch bei diesem einen Mal. Ich versuche mich auch an kurzen und verständlichen Sätzen.)

Als gewaltbereiter Pazifist liebe ich zwar den Frieden, bin aber durchaus bereit, ihn mit Nachdruck durchzusetzen.
Si vis pacem para bellum.

Zwar sieht die Welt durch meine geröteten Augen grundsätzlich so aus, als wäre sie voller Menschen, die mal ein wenig Zuwendung mit einem Kantholz brauchen, doch so schlimm ist es dann doch nicht.

Eigentlich sollten wir uns nämlich alle vertragen und liebhaben. Knuddeln statt kloppen.

Eigentlich.

Ganz schnell wieder vorbei ist es nämlich mit all der Sanftmütigkeit, wenn ich eine Rolltreppe benutzen will. Und zwar so, wie man eine Treppe benutzt: aktiv. Gut, die Fußkranken und Lahmen dürfen selbstverständlich die Gelegenheit nutzen und sich ein bisschen erholen. Aber auch nur, solange sie auf der rechten Seite stehenbleiben.


Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User Daquella manera, der es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich selbstverständlich an und sage Danke schön!

2 KOMMENTARE

  1. Oh ja… Ich kenne so was. 😀 Bei mir war es zuletzt, als ich schrieb, dass mein Haustelefon klingelte und nicht aufhören wollte zu bimmeln. War aber gerade in einer Aufgabe vertieft und hatte absolut keinen Bock dran zu gehen.

    Es hat 5 (!!!) Minuten lang geklingelt. Da dachte ich nur: WTF? Ich hab keine 2000 Quadratmeter Villa, durch die ich durch muss, um zum Telefon zu gelangen. ARGH. 😀

    Aber das mit der Rolltreppe ist auch schön. Ach ich hätte tausende Beispiele… <3

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