Wie man einen Kurzfilm voll vor die Wand fährt

Kein Kurzfilm von Shia LaBeouf. Wie man aus einem Comic einen mäßigen Kurzfilm macht und dabei auf unterhaltsame Weise scheitert.

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Shia LaBeouf ist einer dieser Schauspieler, die massig Geld einspielen und eine Weile ziemlich gehypt wurden. Ob ich ihn für einen besonders talentierten Schauspieler halte, lasse ich ihn mal selbst beantworten:

Jetzt begab es sich gestern, dass man bei shortoftheweek.com einen neuen Kurzfilm nicht mit sondern von Shia LaBeouf vorstellte.

Nun gut, zwar ist der Junge vor der Kamera keine besonders große Leuchte, aber vielleicht entpuppt er sich zu meiner Überraschung ja als talentierter Filmemacher. Man weiß ja nie.
Doch bevor ich mir den Film jetzt angucken konnte, war er schon wieder weg, denn wie sich herausstellen sollte ist Herr LaBeouf auch hinter der Kamera von begrenztem Talent. Der Film hat zwar schon die Runde auf Festivals gemacht, aber erst jetzt kam durch diverse Fans des Originals raus, dass er einen Comic von Daniel Clowes nicht nur als Inspiration genutzt hat, sondern als Storyboard, an das er sich scheinbar penibel gehalten hat.

Damit konfrontiert, hat er sich wenigstens entschuldigt:

Eigentlich ganz anständig eigentlich, oder?

Nun ja. Offenbar hat er sich bei seinem ersten Tweet auch, ähm, kräftig inspirieren lassen:

2013-12-17_screenshot_LaBeouf

Wenigstens konsequent isser ja. 🙂

Und der Kurzfilm? Hat sich der ganze Aufriss überhaupt gelohnt?
Ihr könnt ihn euch bei buzzfeed angucken, wenn ihr wollt, habt aber nichts verpasst, wenn ihr mich fragt. Das da oben ist wesentlich unterhaltsamer. 🙂


Titelbild: Facepalm designed by Edward Boatman from the Noun Project. Lizenz: Creative Commons – Attribution (CC BY 3.0). Danke!

2 KOMMENTARE

  1. Ohje. Leute die klauen und dabei erwischt werden. Übel! 😀 Aber diese Art von „Kurzfilm“ erinnert mich an dieses „Ryan Gosling isst Müsli“. ^^

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