Kamakia – Die Helden der Insel

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Jasin Challah nimmt den heutigen Feiertag Mariä Himmelfahrt (der in Griechenland wohl einen anderen Stellenwert hat als bei uns) zum Anlass und stellt seinen Kurzfilm Kamakia – Die Helden der Insel für acht Tage online. Das sollte man sich angucken. Am besten jetzt.

Der ungewöhnliche Dokumentarist Kosta Rapadopoulos reist durch Griechenland auf der Suche nach den sagenumwobenen „Kamakia“ – jenen Helden der Inseln, die sich um die speziellen Bedürfnisse „blonder“ Touristinnen kümmerten, die ab den 60er Jahren in Massen nach Griechenland strömten. Wir lauschen der Geschichte der Annäherung zweier unterschiedlicher Kulturen: Hier der ungestüme „Griechische Lover“, von seiner Mutter bekocht bis zur Heirat, und dort die zunehmend emanzipierte Frau, die die Pille nimmt… Ein Aufeinandertreffen, das nicht ohne Folgen blieb.

 
Und man sollte sich nicht darüber wundern, dass Kosta eine, nunja, Puppe ist… Das scheint auf der Berlinale vor zwei Jahren auch niemanden gestört zu haben.

„Dokumentarfilmer Kosta Rapadopoulos sucht nach den letzten „Kamakia“, also griechischen Adonissen, die sich in den Sechzigern und Siebzigern um die Bedürfnisse der sexuell befreiten „blonden“ Touristinnen kümmerten. Der Witz: Die Recherchen und Gespräche mit den noch immer höchst selbstbewussten Inselhelden sind zwar authentisch – Kosta Rapadopoulos allerdings ist eine beknackt aussehende Handpuppe… Die Comedy-Doku steht formal zwischen den Stühlen – und ist gerade deshalb die lustigste halbe Stunde der Sparte.“
Tagesspiegel (Von Jan Oberländer) 10.02.11

 
Nur acht Tage und heute ist schon fast vorbei…

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2013-08-20_kamakia-plakat

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