Statt Olympia #1: Kriege verfolgen

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Na das nenn ich doch mal Timing.
Kriegt bestimmt keiner mit, wenn man sich in Georgien und Südossetien die Köppe einhaut, wenn man das zeitgleich mit der Eröffnungsfeier der Sommerspiele startet. Schließlich gucken alle grad bunte Bilder.
Toller Plan.
Ganz spontan (eigentlich hatte ich was anderes geplant) ist die Alternative zum Sportpaganda-Programm also, sich mal wieder zu informieren, wo auf der Welt man sich momentan ganz sportlich in den Rücken schießt, Minen legt, Leute vergiftet, Ernten vernichtet, Kinder in die Luft jagt etc.
Wünsche einen schönen Abend!

2 Kommentare

  1. Das wird sich wohl auch der georgische Präsident gedacht haben, als er den olympischen Frieden ausnutzen wollte. Die Reaktion, eigentlich eine absolute Überreaktion mit alten sowjetimperialistischen Zügen, hat er wohl nicht gerechnet.

  2. Ja, das ging wohl ziemlich in die Hose. Das dürfte sich so mancher anders ausgerechnet haben.
    Bin ja mal gespannt, wie man das Ganze in einigen Jahr(zehnt)en bewerten wird, wenn man besseren Quellenzugriff hat. Wenn man denn dann überhaupt noch an irgendwelche Archive rankommt. Die Lust an der Zensur stiegt ja überall.

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