Mediathekperlen: Das Leben ist zu kurz für schlechtes Fernsehen Europas große Filmpaläste – „Lichtburg, Essen“ (2025)

Eigentlich ja ein Artikel über ne Doku. Aber dann doch ne ganze Menge mehr.

Die Lichtburg ist kein Kino. Sie ist eine Behauptung. Eine architektonische, historische, fast trotzig aufrechterhaltene Behauptung, dass Kino mehr sein kann als Konsumarchitektur mit Popcorngeruch und algorithmisch kuratierten Spielplänen. Wer durch diese Türen geht, betritt kein „Kino“, sondern ein Versprechen – und zugleich eine offene Wunde. Und mein Leben.


Florian Heinz: Das Netz war nie die Kneipe

Dritte Orte sind nicht nur Orte der Bestätigung. Sie sind auch Orte der Rückmeldung. Man trifft dort nicht nur die fünf Menschen auf der Welt, die denselben Quatsch glauben wie man selbst. Man trifft auch Leute, die einen kennen, die einen mögen, die einem aber trotzdem sagen, wenn man gerade komplett abbiegt.

(via https://wirres.net/bookmarks/das-netz-war-nie-die-kneipe)


Lars Reineke: Verstehen bis zur Unhörbarkeit

Das bedeutet, ich höre Musik sogar beim Lesen und während der Arbeit, aber nur unter einer Bedingung: Es dürfen keine deutschen Texte zu hören sein. Instrumentalmusik ist ohnehin kein Problem, aber sobald gesungen oder gebrüllt wird, sind deutsche Texte absolut tabu, weil ich dann nicht mehr anders kann, als meine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken.


es regnet: [bei leerem Telefon]

Nun setzte ich mich also an einen Tisch am Fenster und – nunja, hatte nichts, in das ich hineinschauen konnte. Kein Telefon, kein Buch, keine Zeitung. Lagen früher nicht immer überall Magazine und Zeitungen herum? Auf meinem Tisch lag ein Prospekt über Gin Tonic aus. Immerhin etwas, dachte ich.

(via https://wirres.net/bookmarks/bei-leerem-telefon)


taz: Nicht ohne meinen Teddy

Die plüschigen Gefährten können aber noch einen anderen Zweck erfüllen: Sie erinnern an früher. Wie DoiDoi. Der Kuschelhund der Marke Steiff bekam seinen Namen vermutlich, weil die verdoppelte Silbe für Leonard Kuhnen leichter zu artikulieren war, als DoiDoi zu ihm kam. „Auf beinahe jedem Foto aus meinen ersten Lebensjahren ist DoiDoi zu sehen. Er war damals mein Go-to-Kuscheltier“, sagt Kuhnen. Als er vier war, war DoiDoi plötzlich weg. Verloren.

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