Huch, ein Jubiläum. Nun gut. Auch nur ne Zahl.

Schönen Gruß, auf Wiederseh’n

Wir waren uns jedenfalls schnell einig: Sollten wir das wirklich alles wegsaufen, dann melden wir uns Montag gemeinsam beim Blauen Kreuz an. Als irgendwann tatsächlich alles weg war, taten wir dann aber folgendes: Wir kratzten unser Geld zusammen und beschlossen, noch flott Bier zu kaufen.

Anlässlich des neuen und letzten Hosen-Albums schwelgt Casi in hochprozentigen Erinnerungen, die die Mucke bei ihm hochspült. Musik is ne Zeitmaschine, sag ich doch immer wieder.


12.345 Kilometer auf dem Tacho

Der Moment kam unspektakulär, wie große Momente im Alltag eben manchmal kommen: auf dem Rückweg vom Hafengeburtstag Hamburg, von der U-Bahn Meiendorfer Weg, gemeinsam mit der Dame des Hauses und Kind 2. Kurz vor dem Abstellen des Fahrrads zeigte der Bordcomputer jene Zahl, die man eigentlich nur fotografieren muss, weil sie so schön aussieht: 12.345, ansonsten aber keinerlei Mehrwert bietet.

Der Herr Dietrich hat was erreicht und schreibt in einer Art und Weise darüber, dass man hofft, das er noch viel erreichen wird. Und noch mehr schreibt…
(Jetzt merk ich grad erst, wie schön das zur Jubiläums-Ausgabe hier passt.)


reichweiten

das ist ge­nau mein der­zei­ti­ger ar­beits­mo­dus im netz: das was ich hier ver­an­stal­te tue ich nicht um geld zu ver­die­nen, son­dern ich ver­die­ne geld, da­mit ich das hier ma­chen kann. der grund war­um ich an­fing öf­fent­lich zu schrei­ben, zu­erst in ei­nen news­let­ter, dann un­ter mei­ner ei­ge­nen do­main wir­res.net, war mein be­dürf­nis zu schrei­ben. ein be­dürf­nis et­was zu tun, was sich krea­tiv an­fühlt und mich zwingt um und in mich zu schau­en — und das was ich sah in wor­te zu fas­sen.

Der Schwenzelfelix holt mich ja oft ab, aber selten nimmt er mich so mit. Genau so isses.


Boy I was wrong about the Fediverse

I never expected to find my news from strangers on a federated social network that half the internet has never heard of. I never expected a lot of things. But there’s something quietly beautiful about a place where people just… share what they know. No brand deals, no engagement metrics, no algorithm nudging you toward rage. Just someone who spent twenty years studying Arctic policy posting a thread at 2 AM because they think you should understand what’s happening. It’s the internet I was promised in 1996. It only took thirty years and the complete collapse of American journalism to get here.

Joa, doch… Kann man so sehen. Natürlich hat man hier und da dieselben überflüssigen Mimimi-Uahuah-Diskussionen wie woanders auch, aber – zumindest aktuell noch – mehr schöne Momente, die einem was geben. Möge es lange so bleiben.


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