Man will und kann es sich nicht ausdenken. Der Gedanke allein ist tabu und verbietet sich schon ganz von allein. Und doch passiert es, man stellt es sich vor und die Gedanken kriechen einem langsam ins Hirn, wo sie sich festfressen und nie ganz verschwinden, ganz egal wie viele schöne Momente und Erlebnisse man noch darüber malt.

Was, wenn das Kind plötzlich weg ist? Wie reagiert man? Wie verhält man sich in so einer Situation? Ist man zu überhaupt irgendwas in der Lage? Fällt man völlig in sich zusammen und wird zu einem emotionalen schwarzen Loch? Oder wird man zur unaufhaltsamen Maschine, die alles um sich herum vergisst und nur noch ein Ziel, eine Mission kennt?

Die Auswirkungen sind vielleicht gar nicht mal so verschieden.

A distraught father is the only one left searching for his missing son in a community that has given up on him.

Missing ist ein Kurzfilm von Alexander Hankoff.

(via https://www.shortoftheweek.com/2020/03/03/missing/)

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