Du bist hier, du bist toll und eigentlich sollten das auch alle merken. Sie sollten es merken müssen, schließlich bist du nicht einfach irgendwer, sondern du. Und du, das weiß keiner besser als du selbst, bist toll. Du hast es einfach drauf.

Und weil du ja eigentlich schon allein dadurch, dass du da bist, der Welt so viel gibst, sollte da doch eigentlich auch mal was zurückkommen. Lob, Anerkennung, Ruhm und Ehre, ja, warum nicht auch Liebe? Dass die Mädels dir nicht reihenweise verfallen, ist schon sehr mysteriös.

Du siehst das noch ein bisschen anders: es ist furchtbar ungerecht. Warum merkt das denn niemand sonst und warum sieht es keiner ein? Die Welt schuldet dir all das, was du einfach nicht kriegen kannst, so sehr du auch drauf pochst.

Das Problem dabei? Die Welt schuldet dir einen Scheiß. Komm drauf klar, Junge.

Das nächste Problem? Manch einer kommt darauf so gar nicht klar.

Sam is a reclusive young man who finds solace with those who share the same self-described title as him: Incel. When his countless real-life efforts at love fail, Sam turns to this anonymous community of the “involuntarily celibate” for help, but instead finds himself increasingly pushed towards extremism.

INCEL ist ein Kurzfilm von John Merizalde.

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