Wer bin ich eigentlich?

Was klingt wie eine total banale Frage, ist gar nicht mal so einfach zu beantworten. Da sind so viele Faktoren und Facetten, die uns ausmachen und von jedem anders interpretiert werden, dass es fast schon unmöglich ist zu sagen, wer man denn nun wirklich ist. Jedenfalls für wen anders.

Man selbst ist immer man selbst. man ist irgendwie viel zu nah dran, um das auch nur halbwegs neutral formulieren zu können. Dafür ist das alles viel zu emotional und subjektiv. Man kann sich vom zu untersuchenden Subjekt ja nun nicht wirklich freimachen oder sich davon distanzieren, um einen ungebtrübten Blick drauf werfen zu können. Heisenberg grüßt lachend aus der Ferne.

Aber mal angenommen, wir wissen nicht mehr wer wir sind. Was, wenn uns eine Amnesie die Erinnerung – auch die an uns selbst – geraubt hat? Wir selbst fallen als Quelle eigentlich aus, aber wir hinterlassen ja heutzutage genug Spuren und HInweise. Wir dokumentieren unseren Alltag, unsere Vorlieben, Abneigungen, Siege und Niederlagen doch zum Teil nahezu lückenlos.

Es sollte doch ein Leichtes sein, sich all das anzugucken und sich ein Bild davon zu machen, wer wir sind. Es ist doch offensichtlich.

Eigentlich.

Curated Illusions ist ein Kurzfilm von Rachael Belle Myers, die hier nicht zum ersten Mal vertreten ist.

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