Eine der Besonderheiten unserer Spezies ist ja, dass wir durchaus dazu neigen in der Vergangenheit zu leben. Damals war ja auch alles besser. Klaro.

Und genau deshalb hören wir auch immer noch und hauptsächlich dieselben Alben wie auch schon damals in der Oberstufe oder in den ersten Semestern. Die Filme, die damals rausgekommen sind, waren eh viel besser als der ganze Schrott, den man heutzutage hemmungslos auf die Leinwand rotzt. Genauso war, wie die Sommer heißer und die Winter kälter waren. Wir hatten zwar nix, aber davon ne Menge. Jetzt vor allem schön verklärte Erinnerungen an die gute alte Zeit.

Umso verdächtiger ist es doch, wenn jemand alles daran setzt, dass etwas aus seiner Vergangenheit auch genau dort bleibt. Verschwiegen, verleugnet und vergessen.

Dummerweise halten sich Erinnerungen nicht an so lächerliche Vorgaben wie unsere Wünsche und so blubbert die Vergangenheit immer mal wieder hoch.

Der ein oder anderen Erinnerung muss man sich vielleicht doch besser stellen als sie immer nur tiefer begraben zu wollen. Gerade dann, wenn sie so düster ist, wie in diesem Kurzfilm.

Pombo Loves You ist ein Kurzfilm von Steve Warne.

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