Es ist ja nicht so als wäre so eine Schicht im Callcenter immer nur Huppifluppi. Bildhübsche Menschen mit vollständigem Gebiss lächeln fröhlich und kriegen sich vor Glück über das Headset auf ihrem Kopf gar nicht mehr ein.

Darf ich sonst noch was für Sie tun?

Am Arsch! Sowas sieht man auch nur auf bekackten Werbeplakaten und in irgendwelchen schliemigen Imagefilmchen. Wer da wirklich sitzt und deinen Nörgelanruf entgegen nimmt, hatte woanders nicht das nötige Glück oder sonst einen anderen Grund für das Schichtarbeitsmartyrium in der Kundenservice-Hölle. Man wartet auf die nächste Chance woanders. Ich weiß es doch.

Wobei normaler Kundenservice ja noch ok ist, im Vergleich. Outbound-Telefonie ist der Abschaum, durch den ich glücklicherweise nur sehr kurz schwimmen musste. Das kriegt man nicht mehr ab. Aber ich schweife ab.

Auch der normale Kundenservice-Knecht hat übern Tag nicht nur freundliche Omas an der Strippe, die ihm ihr neuestes RWE-Gedicht vorlesen möchten oder den allseits bekannten Irren, der jeden Freitag sieben Zählerstände für ein und dasselbe Gerät durchgeben möchte. Denk ich mir nicht aus, die gab es beide.

Nein, oft genug hat man eins dieser wichtigtuerischen Arschlöcher in der Leitung, die meinen, ihr Arsch sei das Zentralgestirn, um das wir alle sklavisch kreisen müssen.

Aber solche Menschen kriegen es immer irgendwie zurück. Zufälligerweise hab ich hier einen Kurzfilm, der uns das alles wunderbar vor Augen führt.

Aber macht sowas bitte nicht zuhause nach, liebe Kinder. Das kann böse ins Auge gehen. Und das wollen wir doch alle nicht, oder? Eben.


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Schattenlinie ist ein Kurzfilm von Volker Schmitt. Der war so umsichtig den Film auch noch bei Youtube hochzuladen. Man weiß ja nie.


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