Gibt es Themen, über die man sich besser, ausdauernder und heftiger streiten kann als die Kindererziehung? Wahrscheinlich sind das nicht allzu viele. Die Kindererziehungsdiskussion ist sowas wie der Nahe Osten der Familienidylle. Ein Pulverfass! Und zwar eins, das jeder im Keller stehen hat.

Jetzt könnte man selbstverständlich darüber salbadern, welche verschiedenen Erziehungsmethoden gibt, ihre Vor- und Nachteile diskutieren und anschließend gegeneinander aufwiegen, um dann zu einem wohlbegründeten Schluss zu kommen, was man dem über alles geliebten Nachwuchs denn nun am besten angedeihen lässt.

Man kann aber auch einfach nochmal den Blick in die nicht allzu ferne Vergangenheit schweifen lassen und sich erinnern, wie die vorherrschende Erziehungsmethode dereinst aussah. Die Blagen hatten gefalligst zu tun und zu lassen, was die gottgleichen Eltern ihnen geboten oder eben verboten haben. So einfach kann das nämlich alles sein.

Das hatte den großen Vorteil, dass man sich nicht zu viele Gedanken über das Für und Wider der Erziehungsansätze machen musste und gleich zur Tat schreiten konnte. Dummerweise gab es aber auch Nachteile. Man muss noch nichtmal der intellektuellen Elite angehören, um darauf zu kommen was passiert, wenn man immer nur Druck aufbaut. Mehr und mehr davon. Irgendwann fliegt einem alles um die Ohren.

Im folgenden Kurzfilm können wir uns in einer wunderbar reduzierten Inszenierung anschauen, wie eines der möglichen Szenarien aussehen könnte.

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Tin & Tina ist ein Kurzfilm von Rubin Stein.

Hier plaudert Rubin mal ein bisschen über die Dreharbeiten aus dem Nähkästchen: directorsnotes.com/2016/01/11/rubin-stein-tin-tina/

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