Manchmal will man sich einfach nur verkriechen. Alleine sein. Nicht mit sich und der Welt, sondern ganz allein. Ohne die Welt da draußen, die uns ab und an einfach nur noch Angst macht und einschüchtert.

Immer dann, wenn uns die Welt über den Kopf wächst, was eigentlich gar nicht so selten sein dürfte, da die Welt so viel größer ist als jeder einzelne von uns. Immer dann wünschen wir uns einen Ort, einen Rückzugsort, der uns die Geborgenheit gibt, die wir brauchen, die wir von früher noch kennen und die wir uns vielleicht öfter herbeisehnen als uns bewusst ist.

Und das sind nur wir, die wir halbwegs normal großgeworden sind.

Wie ist das wohl für jemanden, der bis ins Erwachsenenalter wie ein Kind behandelt wurde. Nicht nur ein bisschen. So richtig.

Wie fühlt man sich wohl, wenn die Realität plötzlich unerbittlich über einem zusammenbricht und alles fortzuspülen droht, was man bis dahin kannte?


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Schrankmensch ist ein Kurzfilm von Hannes Rössler.

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