Was macht man, wenn man Fan von etwas ist, das einem zwar schon die tollsten und absurdesten Ideen in den beklopptesten Kombinationen geboten hat, man aber immer noch nicht damit zufrieden ist?

Nicht etwa, weil man das alles nicht toll fand. Im Gegenteil, schließlich ist man ja Fan. Man will seine Lieblinge aber am liebsten in noch mehr Situationen sehen, die bislang einfach noch nicht geboten wurden und – wer weiß – vielleicht auch niemals in der gewünschten Form umgesetzt werden.

Was bleibt beinharten Predator-Fans nun also übrig, wenn sie ihre liebsten Meuchel-Viecher auch mal im Finanzamt beim Häuten von Sachbearbeitern, in Charlies Schokoladenfabrik beim Niedermähen von Oompa Loompas oder aber im finstren Mittelalter beim Dezimieren von edlen Rittersleut sehen wollen, die fiesen Filmstudios ihnen aber nicht geben wollen, was sie sich so sehr wünschen?

Ganz genau. Selbst ist der Fan! Man dreht sich den Kurzfilm eben selbst!

Kann ja nicht so schwer sein. Kostüme hat der gut sortierte Haushalt eh auf Lager, Freunde, die sich für Schauspieler halten, haben wir auch, der Wald liegt vor der Tür und ne Kamera leihen wir uns einfach.

Dafür sieht das Ganze dann aber recht gut aus. Passt.


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Predator: Dark Ages ist ein Kurzfilm von James Bushe.

(via filmshortage.com)

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