Ich will mich da jetzt nicht zu 100 Prozent festlegen, kann es aber immerhin guten Gewissens zu 99 Prozent tun, wenn ich sage, dass ich als Kind keine Action-Figuren besessen habe. Ich hab auch nicht mit denen von Freunden gespielt. Warum? Keine Ahnung, irgendwie hat das nicht gepasst. Kommt ja vor.

Jetzt, als Erwachsener, lässt mich die Arroganz der Jahre auch nur mit mildem Kopfschütteln auf die Dinger blicken. Gut, das ein oder andere Teil würde man sich ja vielleicht auch noch in den Schrank stellen, aber die Euphorie, die manch anderer aufbringt? Nö.

Als Kind ist sowas natürlich noch anders. Macht es Klick, dann so richtig und man ist total dabei. Spielt man erstmal mit den Dingern, kann man – wie bei jedem guten Spiel übrigens – ganz tief in eine andere Welt abtauchen. Eine andere, viel aufregendere Welt mit anderen Regeln und Herausforderungen. Das ganz große Abenteuer, das man in der echten Welt natürlich am liebsten auch irgendwann mal erleben würde.

In manchen Fällen geht das auch. Du hast immer gerne mit deinen Action Man Figuren gespielt und willst die echte Action hautnah erleben? Na, dann nichts wie ab in den Militärdienst!

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Action Man: Battlefield Casualties ist ein Kurzfilm von Price James. Und dass da ein bisschen mehr dahintersteckt als nur ein bizarr guter Kurzfilm, dürfte klar sein, oder? Das Ganze gehört zu einer Kampagne der Veterans for Peace.

A Veterans For Peace UK Film challenging the British Army’s policy of recruiting 16 year olds into the most dangerous army jobs. More details at battlefieldcasualties.co.uk

➔ veteransforpeace.org.uk

➔ battlefieldcasualties.co.uk

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