Ich hab an Fahrstuhlfahrten eigentlich nicht allzu viele Ansprüche:

1. Girl from Ipanema muss laufen. Wie bei den Blues Brothers.
2. Das Ding sollte ankommen, bevor ich das nächste Mal auf den Pott muss.
3. Es dürfen keine nervigen anderen Menschen mit in der Kabine sein. Also am besten gar keine.

Mit ein bisschen Glück und Umsicht ist das durchaus zu bewerkstelligen. Zumindest kommt man meist nah dran. Klar doch, ab und an stehen schon seltsame Leute mit einem in dem kleinen Blechsarg, aber das geht vorbei. Die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht, dass sie Angst vor einem haben. Entsprechende Blicke sind ja schnell eingeübt.

Aber was soll der ganze Scheiß denn auch? Man steigt ein, drückt einen Knof, wartet, zieht mal die Augenbrauen hoch, schnaubt… und steigt wieder aus. Machen jeden Tag Millionen Menschen noch öfter. Ist ne vollkommen problemlose Kiste, die eigentlich absolut reibungslos abläuft.

Und jetzt kommt er, der unvermeidliche und so dermaßen klischeetriefende Satz, dass ich gar nicht anders kann, als ihn jetzt zu bringen. Wartet…

Was soll schon schiefgehen?


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Two Persons Max ist ein Kurzfilm von Tim Kent.

(via filmshortage.com)


Titelbild basiert auf: Descending Memories. Autor: Alexander Boden. Lizenz: CC BY-SA 2.0. Danke!

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