Wie viele abgedroschene Phrasen gibt es eigentlich, die doch alle nur ausdrücken, was unausweichlich ist:

Wir werden sterben. Wir werden alle sterben.
Du, ich, unsere Eltern und unsere Kinder.
Alle.

Eigentlich ist es doch ne faire Sache, werden wir hier doch endlich mal alle gleich behandelt. (Gut, wir sehen jetzt der lieben Einfachheit halber mal davon ab, dass nicht jeder gleichen Zugang zu elementaren Dingen wie Medizin oder gesunder Ernährung hat.)

Das Gute an der Unausweichlichkeit unseres Schicksals könnte sein, dass die Tatsache, dass wir sterben werden, für niemanden von uns überraschend kommen wird. Nun, der Zeitpunkt mag für den ein oder anderen ungünstig sein, aber was will man machen?

Wir alle sollten also nicht unbedingt jederzeit den Besuch des Schnitters erwarten, aber doch stets darauf gefasst sein und den letzten Weg einigermaßen diszipliniert antreten.

Klingt aber einfacher als es ist. Wer kann wirklich von sich behaupten, dass er den Tod einfach per Handschlag begrüßen wird, wenn er erstmal auf der Matte steht?

Das gilt übrigens nicht nur für dich oder mich, wenn wir abtreten müssen, sondern auch und insbesondere für die Menschen um uns herum, die sich mit der unschaffbar scheinenden Aufgabe konfrontiert sehen, uns loslassen zu müssen. So, wie auch wir immer wieder andere Menschen loslassen müssen.

Wir müssen loslassen können. Wir alle.
Sterben müssen wir ja eh…


(Kein Kurzfilm im Feed-Reader zu sehen? Dann einfach hier klicken und im Blog angucken!)

Moving On ist ein Kurzfilm von Ainslie Henderson (ainsliehenderson.com), der eigentlich ein Musikvideo für James ist, aber das ist eigentlich auch egal, oder?

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