Gegensätze ziehen sich an. Kennt jeder. Und jeder weiß, dass es entweder ganz genau so ist oder aber vollkommen falsch ist. Jeder kennt auch ein Beispiel für jede der beiden Theorien.

Allerdings bezieht sich das alles immer auf den Stand zu Beziehungsbeginn. Können die beiden überhaupt miteinander? Geht das gut? Normalerweise muss man das erstmal rauskriegen.

Was aber, wenn man zwei nimmt, die sich bereits wunderbar verstehen und ergänzen und einen von beiden dann eine Entwicklung durchmachen lässt? Was passiert, wenn einer von beiden den nächsten Schritt macht und die Augenhöhe, auf der man sich allen unterscheidenden Details zum Trotz befand, erstmal dahin ist?

Eigentlich etwas, das man oft bei Trennungen hört. Auseinandergelebt. Kommt vor. Passiert.

Aber muss das so sein? Muss es unbedingt so sein? Ist es nicht trotzdem möglich, den anderen teilhaben zu lassen und einzubinden?

Na klar doch, das ist ganz sicher anstrengend. Man muss das wollen. Aber worum soll man denn sonst kämpfen, wenn nicht um das gemeinsame Glück?

Rabbit and Deer ist ein wunderbarer Kurzfilm von Péter Vácz.

Folgende Einschätzung von Rochus, bei dem ich den Kurzfilm gefunden habe, teile ich uneingeschränkt:
So ein wunderbarer, cleverer kleiner Film, so ein tolles Spiel mit den Formen des Animationsfilms, so ein Spiel mit Fläche und Raum, so ein Glück!

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