Tötet mehr amerikanische Soldaten!

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Was schreibt er denn jetzt schon wieder für eine populistische und moralisch höchst fragwürdige Kacke?
Woher dieser irrationale Hass?
Woher das Verständnis für jede Bombe gegen GIs im Irak und Afghanistan? (Die gegen die Zivilbevölkerung sind davon strikt zu trennen!)

Gute Fragen.

Guter Grund:

Five youtube-videos show American soldiers at their worst

PS: Selbstverständlich gibt es unter den amerikanischen Armeeangehörigen herzensgute Menschen. Aber solange es solche Bilder gibt, machen sie ihren Job nicht richtig. Solche „Kameraden“ wie in den verlinkten Videos können sowas nur machen, weil sie gedeckt und nicht angezeigt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Update: SPON hat das erste der Videos anscheinend auch gesehen und weiß mehr zum „Hauptdarsteller“. Ja ja, das Internet ist böse. Also immer fleissig private Videos reinstellen! Merkt schon keiner…

6 KOMMENTARE

  1. ich glaube ich habe gerade eben fast auf die tastatur gekotzt. ich kann deine überschrift zwar nicht unterschreiben, da es wider meiner natur wäre, aber ich muss gestehen, den gezeigten personen möchte nichts gutes wünschen…

  2. Deine Tierliebe in Ehren, aber das ist wahrscheinlich das absolut harmloseste, was da so passiert. Als Vegetarier bin ich da moralisch abgehärtet. Dem niedlichen Hund ergeht es auch nicht schlechter als Myriarden von Ferkelchen und Kälbchen, die ohne mit der Wimper zu zucken ohne tieferen Sinn am Fließband gekillt werden (ja, sie werden gegessen, aber ich werde auch ohne satt).

    Mir fällt dazu folgende ziemlich beeindruckende Story ein, mit der jemand vor einiger Zeit zurecht den Pulitzer-Preis gewonnen hat: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,295224,00.html

    Es ist sozusagen völlig logisch, wie die Soldaten sich verhalten. Ich kann nicht beschwören, ob ich mich *in der entsprechenden Situation* anders verhalten würde. Glücklicherweise kann ich mich da auch nicht wirklich hineinversetzen.

    Aber traurig ist es in der Tat! Da gebe ich dir völlig recht! Das Schockierende daran ist aber eigentlich die Alltäglichkeit, mit der so etwas passiert. Ich weiß noch, wie wir in der Schule „Im Westen nichts Neues“ gesehen haben. Kameraschwenk über leichenübersähte Trümmerlandschaft – Stille in der Klasse -, Weiterschwenk bis man ein totes Pferd sieht, mitfühlendes „Oooooooohhhhh“.

  3. Achso, ich wollte jetzt nicht das Fleischessen mit dem Gesehenen gleichsetzen. Nur um das klarzustellen. Ich wollte nur mit dem provokativen Beispiel auf die Verhältnisse aufmerksam machen.

  4. @crosa: Sollst du ja auch nicht. Ein bisschen Provokation gehört immer dazu. Siehe Kalli.
    @Kalli: Das mit dem Fleischessen hab ich schon kapert – da musst du dir keine Sorgen machen.
    Du sprichst davon, dass du dich in entsprechenden Situationen eventuell nicht anders verhalten würdest. So geht’s mir mit den Irakern, die vielleicht ganz normale Typen sind und auf einmal von diesen Wilden in Uniform terrorisiert werden. Ich würde auch Bomben bauen oder zumindest mit den Typen sympathisieren, die’s machen. Hier aber wieder ganz klar mit der Bedingung, dass sich das exklusiv gegen die Besatzer richtet. Ich geh mal davon aus, dass die Leute, die ohne mit der Wimper zu zucken auch Kinder mit hops gehen lassen, beim Volk auch nicht so beliebt sind.
    Ich würde mich aber nicht einfach so fügen und vor diesen Irren kuschen.

    Wer hier den Terror wo hinbringt ist mal klar.

  5. Ja, man weiß es nicht. Ich denke mal ein wichtiger (moralischer) Unterschied besteht darin, dass die Amis aus individuell halbwegs freien Stücken da sind wo sie sind. Ich persönlich würde so gesehen in genau diese Situation gar nicht geraten können, da ich nicht so bescheuert wäre, ausgerechnet Salat – äh- Soldat zu werden.

    Bei dieser Gelegenheit bin ich jedenfalls mal wieder froh, im schönen Nordrhein-Westfalen zu leben und mich mit den ganzen Tag mit empirischer Sozialforschung beschäftigen zu dürfen…

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