Es ist wie immer: Sonntag ist Zeit für Buchstaben und frischen Lesestoff.

➔ Noro miterlebt – Unsere schöne Seuchen-Hochzeit

Puh, zum Glück noch nie mitgemacht. Kann ich echt drauf verzichten.

    ↳ Sonntag: Patient Eins

Am nächsten Mittag reißt Pixie, 18 Monate jung, plötzlich jammernd ihre Augen auf. Sekunden später erbricht sie sich heftig und beginnt zu weinen. Klar, dass die Erwachsenen sich kümmern: Sie wischen ihr das Erbrochene ab, Papiertaschentücher wandern von Hand zu Hand. Die Kleine wandert derweil von Arm zu Arm, alle wollen trösten: Ooooch, Kleines, beruhig Dich mal. Wird gleich wieder gut. Aaaaarme Pixie, alles gut!


➔ The iPhone killed my inner nerd

Geht mir ähnlich. Bis 2006 hab ich Rechner auch immer nur selbst zusammengeschraubt. Seitdem gab es da einfach keinen Bedarf mehr. Ich wollte auch nicht mehr ständig mit dem Kopp in irgendeinem Gehäuse stecken.

    ↳ When I look at modern PCs, tablets, and phones now I’m surprised at the simplicity of them. Not all of them are perfect, but technology is rapidly turning into something in the background that’s accessible to everyone and doesn’t require hours of configuration. I miss the thrill of hacking away and tinkering, but as I shout to Alexa to turn off my lights at night I can’t help but appreciate just how easy everything is now.


➔ Wie Stephen King den Tanz der Teufel rettete

Herrje, den Film hab ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen.

    ↳ Sam Raimi bat Stephen King schließlich um ein Zitat, das man als PR-Blurb auf dem Plakat und in Sales Pitches verwenden könnte (wie zum Beispiel „Ich habe die Zukunft des Horrors gelesen und sie heisst Clive Barker“). Stephen King allerdings war das zu wenig und schrieb ein ganzes Review für das Twilight Zone Magazine und sagte zu Raimi: „If there’s something in the review that you want to use as a quote, you can.“


➔ Identitären Österreich-Chef blamiert sich vor Gericht

Das muss ein großer Spaß gewesen sein.

    ↳ Sellner überlegt, Sellner rudert zurück: Die Angriffe gab es wohl doch nicht. Trotzdem wären die Gegendemonstranten gezielt auf die IB-Gruppe losgegangen. Bereits jetzt schauen die zwölf Identitären im Publikum etwas ungläubig. Was Sellner da erzählt, deckt sich mit keiner der bisherigen Schilderungen. Von allen anderen wurde berichtet, dass sich die Protestierenden stets in mindestens 20 Meter Entfernung befanden. Die drei Justizbeamten im Saal grinsen sich verstehend an – solche Zeugen machen Spaß. Und auch im Publikum wird leise gelacht.

Auf Nachfrage der Nebenklage zum konkreten Ablauf in der Tram behauptet Sellner nun, sich eigentlich an nichts wirklich erinnern zu können. Auch sagt er, er habe den Tathergang nicht gefilmt. Der Anwalt konfrontiert ihn sofort mit der Aussage eines Polizisten, Sellner habe diesem seine Kamera mit den Worten gezeigt, er habe den gesamten Vorfall gefilmt. Da wird er plötzlich still.


➔ Sex, Drugs and Reihenhaus

Hach ja. Die hab ich leider auch nicht gesehen, als sie noch gut waren.

    ↳ Ich musste nicht lange überlegen, als letztes Jahr im Dezember eine Nachricht in der Whatsapp-Gruppe meiner alten Freunde kam: »Jungs, am 13.6.2017 spielen Guns N’Roses in München. Ihr wisst, was zu tun ist – lasst es uns zuende bringen«. Eine Minute später meine Antwort: »Dabei! Geil.«


➔ Here’s What the New Transformers Movie Is Like

Absichtlich keine Vorschau auf den Text. Das ist einfach zu lustig. 🙂


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