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Angeblich nur bis zum 27.06.2017 online, also zeitnah gucken.
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Flucht.

Weg aus der Heimat, dem Zuhause. Irgendwohin, wo es besser ist. Hauptsache weg. Mit den Kindern, mit dem Nötigsten. Mit fast nichts. Nur mit einer vagen Hoffnung. Und mit der Angst als hartnäckigem Begleiter.

Flucht.

Wer das macht, der ist nicht feige und der ist auch nicht gierig. Wer das macht, der hat Angst. Um sich, um seine Familie, ums nackte Überleben.

Wer das macht, der sieht und hört Dinge, die er niemals nur aus der Distanz sehen oder hören wollte. Und er erlebt sie. Meist am eigenen Leib.

Wer das macht, dem bleiben vielleicht auch nicht viele Worte. Kurze Sätze. Fragmente. Und Geschichten in den Augen. Geschichten, die genug sind für mehr als nur ein Leben.

Wer das macht, der braucht Hilfe. Und Sympathie. Wer das macht, der braucht Menschlichkeit. Endlich mal wieder.

Darum macht er es.

Ein Kurzfilm mit verkehrten Vorzeichen, der vielleicht deshalb so unter die Haut geht und sich tief reinfrisst in all die Zufriedenheit und Bequemlichkeit und all das Glück, das wir haben. Wir Glücklichen.

Home ist ein Kurzfilm von Daniel Mulloy, der eine ganz persönliche Motivation für diesen Kurzfilm hatte:
“My partner’s own experience as a refugee, the most personal to me, combined with the thought of the young family I had met, almost a year earlier guided ‘HOME’ at every stage.”

➔ homefilm.org
➔ facebook.com/whywouldyouleave/

(via shortoftheweek.com)
(via nerdcore.de)

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