Damals(™) hatten wir ja noch jeden zweiten Samstag Schule. Zum Glück war das allerdings nur in der fünften und sechsten der Fall, wenn ich mich recht entsinne – also bevor man freitags regelmäßig rausging. Dann wurde es glücklicherweise abgeschafft.

Nachmittags hatten wir hingegen nie Unterricht, nur mal zwei Stunden Sport. Das ging ja eigentlich noch, da man einfach zwei Stunden durch die Gegend rannte oder irgendwas möglichst weit wegwerfen musste. Wenn man es denn hin geschafft hatte. Ich hab das jedenfalls mehr als nur ein paar Mal verpennt, weil ich schlicht und ergreifend nachm Mittagessen zuhause eingeknackt bin. Schade aber auch.

Später an der Uni sah das schon anders aus und man musste regelmäßig ran. Das hatte natürlich Konsequenzen. Es war im ersten Semester, Proseminar „Mensch und Umwelt in der griechisch-römischen Antike“ und ich befand mich im berüchtigten Schnitzelkoma. (Gut, ok, die Pulle Wodka, die wir abends zuvor in der Wohnheimküche getrunken haben, mag auch ihre Auswirkungen gezeigt haben, aber darum geht’s hier ja jetzt nicht.)

Ich wurde jedenfalls wach, als mein Kopf auf die Tischplatte knallte, was an sich schon doof ist. Vielleicht ist noch zu erwähnen, dass ich in der ersten Reihe saß. Nicht nur der Dozent hatte seinen Spaß.

Verständlicherweise möchte der namenlose Protagonist im folgenden Kurzfilm dergleichen möglichst vermeiden.

Afternoon Class ist ein Kurzfilm von Seoro Oh.

(via shortoftheweek.com)

(via mindsdelight.de)

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