Eine Stimme kann ziemlich täuschen. Wir rufen irgendwo an, hören eine geradezu betörende Stimme und sind hin und weg. Verzaubert, verknallt. Vom Fleck weg.

So ist es einem Freund geschehen, der tatsächlich auch Kunde bei uns war und unbedingt die Kollegin kennenlernen wollte, die ihn bei seinem Anruf beraten hatte. Was er sich nich alles ausgemalt hat. Ein veritabler Engel hätte ihn erwartet.

Wir haben es dann aber doch nicht übers Herz gebracht, ihn mit der pottenhässlichen Dame bekannt zu machen. Herrje, ich weiß, äußere Schönheit liegt im Auge des Betrachters und wer weiß, vielleicht hätte es ja irgendwo gepasst, aber sich die Pickel vorm Rechner im Großraumbüro ausdrücken lässt jetzt auch nicht unbedingt auf eine erwähnenswerte innere Schnöheit schließe. Ja, so ein Kaliber.

Aber ich schweife ab. Wo war ich? Ach ja. Verlasst euch nicht auf und verliebt euch nicht in eine Stimme am Telefon.

Well Hello There ist ein Kurzfilm von Giles Ripley.

(via filmshortage.com)

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