Da rackert man sich über Jahre ab und malocht sich den Buckel krumm, um es im Job zu was zu bringen. Jahre der Anstrengung und Entbehrung, um endlich den nächsten, den großen Schritt machen zu können. Und wofür? Damit man plötzlich irgendeine Pappnase vorgesetzt bekommt, die noch nix geleistet hat, jetzt aber plötzlich von allen Seiten mit Lob überschüttet wird?

Tolle Sache. Da guckt man dann erstmal blöd aus der Wäsche. Manchen Menschen fällt eben alles einfach in den Schoß. Bedenken werden genauso schnell weggewischt wie Zweifler um den Finger gewickelt. Zack, einfach so.

Solche Leute sind schon schwer zu ertragen. Wie das wohl ist, wenn sich der Typ, den sie einem vor die Nase setzen, nicht nur als unerträglich erweist, sondern als Wassermelone. Jetzt nicht irgendwie bildlich, sondern wortwörtlich.

Klingt total verrückt? Ja, vielleicht. Im Kontext des folgenden Kurzfilms relativiert sich das aber ganz schnell, denn hier haben wir es mit einem wunderbar schrägen Film zu tun, der es schafft sich ganz tief vor einem der ganz großen Klassiker zu verneigen und gleichzeitig dem ganzen Genre gepflegt auf den Teppich zu kacken, was viel mehr Spaß macht als man jetzt vielleicht denken mag.

Black Holes ist ein Kurzfilm von David Nicolas, Laurent Nicolas und Kevos van der Meiren.

Das Ganze ist übrigens nicht einfach ein Kurzfilm, sondern ein Proof of Concept für eine durchgeknallte Serie, die die drei mittels Crowdfunding an den Start bringen wollen. Viel Erfolg!

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