Familie ist so ne Sache, die man nicht immer rational erklären kann. Man tut und lässt einfach Dinge für die Familie, die jeder Form von Vernunft, die man sonst vielleicht an den Tag legen mag, komplett widersprechen.

In einer Familie oder einem dem sehr ähnlichen Konstrukt gelten einfach Dynamiken, die sonst nirgends in dieser Ausprägung anzutreffen sind.

Das macht uns so unberechenbar, wenn unsere familiäre Gruppe von jetzt auf gleich von außen bedroht wird. Auch Menschen, die sonst eher abwägender Natur sind, werden plötzlich zum spontan Handelnden, der alle und sich selbst zu überraschen imstande ist.

Anstand? Moral? Menschlichkeit? Haben uns auch noch nie weitergebracht, wenn eigentlich nur der Überlebenstrieb gefragt war.

Con Amor ist ein Kurzfilm von Stephen Cole Webley.

Erinnert mich stark an den grandiosen Kurzfilm Robert’s Circle, in dem es allerdings ein bisschen anders läuft.

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