Irgendwo kann ich’s ja verstehen. Da steht man vor einer Wand, kommt ums Verrecken nicht weiter und wünscht sich, es wäre ein Abgrund. Dann könnte man wenigstens springen und alles hinter sich lassen. Alle Sorgen, Pflichten, Nöte, Schmerzen und auch Ängste. Selbst die Angst vor dem Sprung an sich.

Meins wär’s nicht, zumindest kann ich mir momentan nicht vorstellen, dass ich das tatsächlich mal in Erwägung ziehen werde. Aber man weiß ja nicht, was da noch so kommt. Bekanntlich soll man niemals nie sagen.

Sollte es aber so weit kommen, bleibt nur zu hoffen, dass ich dann noch Freunde habe, die das nicht zulassen wollen und zumindest versuchen doch noch rechtzeitig am richtigen Ort zu sein.

Und dann ist da immer noch Kollege Zufall…

Gnadenschuss ist ein Kurzfilm von Hans Fischer.

1 KOMMENTAR

  1. Ich glaube kaum jemand kann verstehen, was einen Menschen treibt gegen jeden Selbsterhaltungstrieb zu handeln. Man sagt, dass 90% der Menschen mindestens 1x an Selbstmord denken. Die meisten nur sehr abstrakt oder nur kurz.
    Es umzusetzen ist noch mal ein ganz anderer Schuh.

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