Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wann ich das erste Mal von diesen wunderbar grotesken Vögeln gehört habe, aber als jemand bei einem Geburtstag letztens von seinem Lieblingstier erzählte, zu dem er den Kakapo gekürt hatte, machte es wieder klick.

Es sind dicke, ultra-knuffige Papageien, die nicht nur flugunfähig sind, sondern auch noch ungemein wohlriechend:
Eines der ungewöhnlichsten Charakteristika der Kakapos ist ihr starker, aber angenehmer Geruch, der dem Geruch von Blumen und Honig oder Bienenwachs ähnelt.

Am bemerkenswertesten ist wohl ihr Balz- und Paarungsverhalten, das sehr an eine Castingshow erinnert:
Männchen sammeln sich an einer gemeinschaftlichen Balzarena, dem sogenannten Lek, und konkurrieren um die Gunst der Weibchen. Die Weibchen, die an der Balzarena erscheinen, beobachten die Balz der Männchen und wählen aus den Balzenden das Männchen aus, mit dem sie sich paaren.

Der Wikipedia-Artikel ist sehr zu empfehlen und ist wohl nicht ohne Grund in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen worden. Wer eher der Video-Typ ist, kann sich wahlweise auch diese feine Doku mit Stephen Fry angucken. Die Kakapos spielen ab Minute 38 die Hauptrolle.

Oder ein bisschen kürzer und mit Benedict Cumberbatch:

Kakapo Sirocco

Alle Zitate: Seite „Kakapo“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. November 2016, 14:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kakapo&oldid=160223809 (Abgerufen: 3. Januar 2017, 16:17 UTC)


Das Titelbild basiert auf einem Foto von Glen Noble. Lizenz: CC0 1.0. Danke!

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