Sich zu verknallen und zu verlieben ist schon eine der tollsten Erfahrungen, die man so machen kann. Ihr kennt das ja hoffentlich alle aus dem ein oder anderen Kurzfilm hier. Man zweifelt, hat Schiss, traut sich, Funken fliegen, man schwebt auf Wolken und plötzlich ist alles ganz fürchterlich toll. Wow. Kann man eigentlich nur jedem wünschen und hoffen, dass die Welt, wenn erst mal jeder glücklich und verliebt ist, ein besserer Ort wird, an dem alle viel entspannter miteinander umgehen und sich irgendwie alle ein bisschen lieb haben. Hach.

Dummerweise – und es ist immer irgendwie ein bisschen traurig, aber eben auch sehr realitätsverwurzelt, wenn man einen Satz oder Paragraphen so anfangen muss – dummerweise ist es aber nicht so einfach. Nicht mal annähernd. Das fängt schon damit an, dass Person X noch so sehr in Person Y verschossen sein kann, sich aber trotzdem kein Glücksgefühle und Instant Weltfrieden einstellt, da Person Y zwar auch verschossen und schwer verliebt ist, aber eben nicht in Person X, sondern dramatischerweise in Person Z und eben nur in Person Z.

Da guckt man dann schnell in die Röhre und hat auf all die rosa Wölkchen und das ganze Eititei plötzlich so gar keinen Bock mehr. Nach Weltfrieden ist einem auch nicht mehr zumute.

Und dann? Tja, das ist der Moment, an dem Menschen gerne mal ausrasten. Und wir gucken uns das an. Denn vielleicht ist es ja alles gar nicht so und die Sache entwickelt sich doch ganz anders. Tja…

Peter Harton hat hier nicht nur das Video zu Shadows of my Mind von Peder gedreht, sondern auch einen herrlich bösen Kurzfilm der eher finsteren Sorte.

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