Es ist unfassbar inkonsequent und ignorant der unerbittlichen Realität gegenüber, aber, ja, ich esse Fleisch. Sehr sehr gerne sogar und entsprechend wirklich nicht wenig. Jetzt mal abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt ist das rein moralisch ne fiese Nummer. Verlogen auch, klaro.

Wie kann ich auf der einen Seite süße Miezekatzen und tapsige Babybären ganz ganz toll und furchtbar knuddelig finden und auf der anderen anfangen zu sabbern, wenn ich mir ein leckeres und saftiges Lammsteak auf den Grill lege? Wisst ihr nicht? Ich auch nicht. Es ist nunmal einfach so. Und ja, ich denke nicht wirklich darüber nach, daran in naher Zukunft irgendwas zu ändern.

Wie dem auch sei, andere Menschen sind da ein bisschen konsequenter als ich und engagieren sich. Es gibt sogar Filmfestivals für den Tierschutz. Die machen gerne mit Videos auf sich aufmerksam. Die meisten allerdings nicht annähernd so gekonnt, putzig und tieftraurig wie in diesem musikalischen Kurzfilm hier. Habt ihr Taschentücher zur Hand? Schnüff.

Dream ist nicht nur ein Kurzfilm, sondern auch eine Art Trailer für das Wildlife Conservation Film Festival, das vom 17.-23.10. in New York stattfindet.

Der Song kommt euch irgendwie bekannt vor? Nicht verwunderlich, ist I Dreamed A Dream doch eine der prominenten Nummern aus Les Misérables.

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