Reisen ist heute kein großer Aufriss mehr. Es ist total normal.

Das war alles mal anders. Reisen galt als gefährlich und beschwerlich. Nicht ohne Grund, denn von Buxtehude nach Rom konnte man sich nicht in einen Flieger setzen, sondern musste laufen. Ganz genau, diese Sache mit den Füßen. Dass man da leichte Beute für Räuber oder hungrige Tierchen war, dürfte niemanden sonderlich überraschen.

Nicht verwunderlich ist es daher, dass die Reisenden mit dem guten alten Christophorus selbstverständlich ihren eigenen Schutzheiligen hatten. Eigentlich haben sie ihn immer noch, denn der hat noch einen dieser Verträge ohne Rentenansprüche. Doof für ihn, gut für uns.

Ich weiß grade nicht, ob ich als Katholik da jetzt eine Exklusivbetreuung genieße, aber im Zweifel gibt es bestimmt ne Rangfolge. Und wenn irgendjemand ganz oben auf der Liste der besonders zu schützenden Reisenden steht, dann ja wohl reisende Nonnen.

Denen kann quasi überhaupt nix passieren.

Sisters ist ein herrlich böser Kurzfilm von Aggelos Papantoniou, der uns auch schon den bizarren Kurzfilm Mrs. Metro beschert hat.

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