Familien sind ein ziemlich interessantes Konstrukt. Jetzt nicht nur, weil die allermeisten von uns irgendwie im Kreise einer solchen großgeworden sind und zumeist immer noch in einer solchen Leben, die sie zum Teil selbst gegründet beziehungsweise ausgebaut haben. Nein. Familien sind auch wegen ihrer Widesprüche ein so hochinteressantes wie auch delikates Gebilde.

Es sind die Facetten, die das Ganze zum schillern bringen. Selbstverständlich haben wir da diejenigen, die die Familie als absolut sakrosankt sehen und alles tun würden, um Hindernisse und Bedrohungen aus dem Weg zu räumen, die in irgendeiner Weise die Bilderbuch-Harmonie beeinträchtigen könnten. Wir haben auf der anderen Seite aber auch die Menschen, die mit all dem Idyll, das so manche Familie einem auferlegen will, nichts anzufangen wissen und sich in Verweigerung üben.

Es gibt natürlich auch die, die immer nur bei der Familie aufkreuzen, wenn sie ein wirkliches Problem haben. So gesehen beispielsweise im Kurzfilm Robert’s Circle.

Die meisten Beispiele finden sich hier im Blog allerdings zu Typus 1. Die Familie ist in irgendeiner Weise bedroht? Dann werden Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um alles wieder ins Lot zu bringen. Mafuta, Inseparable und Two for Tea sollen hier mal als Beispiel und als Einstiegspunkt dienen.

Was tun wir, wenn wir die letzte Hoffnung für ein Kind sind? Lassen wir dieses Kind wirklich hängen oder aber wachsen wir über uns hinaus und stürzen uns kopfüber in Situationen, die wir nicht mehr wirklich kontrollieren können?

Was für eine Frage…

The Line ist ein Kurzfilm von Faye Gilbert.

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