Wir sind vielleicht gar nicht mal so weit davon entfernt eine künstliche Intelligenz zu erschaffen, eine Maschine, die wirklich selbstständig denken kann. Und was ist? Wir flippen alle aus, rennen wild durch die Gegend, fuchteln mit unseren Armen rum und schreien „Uuuaaa, uuuuaaa, Skynet wird uns alle töten!!!“

Was für ein Mumpitz! Nur, weil so ein Toaster denken kann, wird er uns schon nicht direkt alle auf Stufe 6 bis zur Unkenntlichkeit verkohlen. Nicht sofort jedenfalls. Ich rechne uns da ganz gute Chancen aus. Das wird schon irgendwie laufen. Vielleicht überlebt ja irgendwer, könnte ja sein, dass sie uns auch später noch für die Entkrümelung brauchen können.

Was aber, wenn wir eines schönen aber folgenreichen Tages eine Maschine erschaffen, die nicht nur denken, sondern auch fühlen kann? Einen Computer mit Emotionen. Also nicht mehr nur eine AI, sondern eine EI.

Mir macht es schon ein bisschen mehr Angst über unsere Chancen nachzudenken, die wir haben, wenn Maschinen über unser Schicksal entscheiden, die gerade mitten in der Pubertät stecken. Aber vielleicht ist sowas ja auch eher auf andere Weise tragisch. Warum gehen wir eigentlich immer davon aus, dass wir die Notleidenden sind?

ei: emotional intelligence ist ein Kurzfilm von Dennis Sung Min Kim.

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