Es ist so toll, grandios und einfach unvergleichlich. Frisch verliebt zu sein, ist einfach der Zustand, den man ohne irgendwelche harten Drogencocktails vermutlich nicht toppen kann. Da geht einfach nichts drüber. Es ist ein Zustand, in den man unversehens reinrutscht und aus dem man gar nicht mehr raus will. Der Gedanke kommt gar nicht erst auf. Warum auch?

Und trotzdem lässt man diesen Ausnahmezustand früher oder später hinter sich, ob man will oder nicht. Das Doofe ist nämlich, dass der sich irgendwann einstellende Alltag genauso dazugehört, wie das anfängliche Hoch. Irgendwann muss man vom Gipfel des Glücksgebirges im sagenhaften Euphoristan wieder runter, zurück in die engen Gassen von Normalhausen. Dass es dann und wann enger wird und man plötzlich hier und da aneckt und sich neu sortieren und vielleicht auch mal anders aufstellen muss, das ist vollkommen normal. Normal, hm. Ja, da fehlt zuweilen der Glanz, aber der Lack ist ja deswegen nicht ab. Wie auf alles andere muss man sich auch darauf einlassen können. Festhalten ist anstrengender als zuzugreifen, das wird einem erst hier klar.

Das kann nicht jeder. Es gibt Menschen, die einfach nicht dafür gemacht zu sein scheinen. Denen wird es schnell zu eng, zu trist, zu – ja- normal.


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Her Name was ist ein Kurzfilm von Francisco Infante und Keegan Gogerty.

Wer den Kurzfilm mag, kann das hier zum Ausdruck bringen: facebook.com/hernamewasmovie

Und falls vimeo mal down ist oder das Video da nicht zu finden ist, kleb ich die youtube-Version direkt noch mit dazu.


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(via filmshortage.com)

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