Es ist wie immer: Sonntag ist Zeit für Buchstaben und frischen Lesestoff.

➔ BISAZ: Keine Angst

Sich einfach mal Gedanken über das Leben machen und in ansprechenden Worten aufschreiben. Sebastian kann das.

    ↳ Die Angst vor dem Finden ist ein unübersehbar großer Fleischberg mit Muskeln, hässlichen Tattoos, Goldkettchen und einem Träger Heineken im Blutkreislauf. Läuft grölend und pöbelnd durch die Kante, haut hier und da mal die Faust gegen ein Gesicht, schubst was um, tritt gegen Dinge und atmet fertig. Guckst du ihn an, hast du Probleme. Deshalb schnell Straßenseite wechseln, umdrehen oder Laufrichtung neu berechnen.


➔ jetzt.de: Die Junge Alternative – „Rebellion ist rechts!“

Was geht mir das Thema jetzt schon auf den Sack. Und das wird es auch in Zukunft tun. Wenn aber alles lachen und dagegen anschreien nichts bringt, müssen wir versuchen zu verstehen, um dann gezielt und vernünftig entgegenzuwirken.

    ↳ So scheinen die JAler gefangen in der Ökonomie der Aufmerksamkeit. Sie wollen und müssen auffallen, um jeden Preis. Und stellen sich blind für die Wirkung ihrer Worte. Für den Hass, den sie anfachen. Eigentlich seien sie ganz anders, sagen sie. Aber sie kämen so selten dazu. „Erstmal müssen wir die Leute für uns gewinnen. Danach kann man immer noch erklären, was wir wirklich wollen,“ sagt Frohnmaier. Und Tritschler: „Ich kann keine Verantwortung übernehmen für die dummen Leute, die meine Zuspitzungen nicht einordnen können.“ Besser kann man Populismus nicht definieren.


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here