Habt ihr noch eine Erinnerung dran, wie das erste Mal mit euch Schluss gemacht wurde? Ja? Überrascht mich nicht.

Natürlich erinnern wir uns viel lieber an das erste Lächeln, den ersten Kuss und den allerersten Sex oder was wir damals dafür hielten. Klar doch. Das sind die schönen Erinnerungen, die wir bei schlechtem Wetter immer wieder gerne hervorkramen, um ein bisschen darin zu schwelgen und uns in sanfter Wehmut zurückdenken. Solche Erinnerungen hat jeder gerne. Ich auch.

Diese angenehm temperierten Weichzeichner-Erinnerungen in zartem Rosarot verblassen allerdings im direkten Vergleich mit dem, das tief hinten in unseren Gehirnen weggeschlossen wurde, sich aber gerne mal seinen Weg nach draußen bahnt. Ein hochauflösendes Gemetzel, ein Blutbad im Gefühlszentrum, gefilmt aus jeder nur erdenklichen Perspektive und natürlich auch in Superzeitlupe vorhanden. Ein sinistres Meisterwerk des Morbiden, das aus jungen Menschen gebrochene Kreaturen macht, die den Rest ihres Lebens versuchen nicht daran zu denken, was damals mit ihnen gemacht wurde.

Natürlich ist die Welt danach eine andere. Natürlich sind wir anders. Wenn das erste Mal mit dir Schluss gemacht wird, ist es, als reiße man etwas aus dir raus, das du niemal wiederkriegst.

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A Love Story ist ein Kurzfilm von Spencer Susser, der hier nicht zum ersten Mal auftaucht. Und Amy Smart sollte einem mindestens aus den Crank-Filmen bekannt vorkommen.

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