Freitag Nachmittag und da isses auch schon, das Double des kleinen Mannes: Feierabend und Wochenende. Nach all den zum Teil vielleicht auch eingebildeten Strapazen der Arbeitswoche unter dem Joch der Arbeitswelt lösen sich all die grauen Probleme für zwei Tage fast rückstandlos auf und machen Platz für Luxusprobleme der Kategorie „Pils oder direkt Captain/Cola?“ Oder aber auch „Es ist noch vor 14 Uhr, warum zum Teufel sollte ich jetzt schon aufstehen?“. Ein beruhigendes Gefühl, dass wir uns in der Regel auch mehr oder weniger redlich verdient haben.

Und doch sollte man bei aller sorgenfreien Perspektive nicht aus den Augen verlieren, dass es immer mehr Menschen gibt, die ihre Sorgen, Nöte und Ängste nicht so einfach beiseite schieben können, nur weil jetzt zweieinhalb Tage lang Pennen, Party und Pizza angesagt ist. Menschen, die aus ihrem Leben rausgerissen wurden und sich nun fern der Heimat und sehr oft auch fern der Familie zurechtfinden müssen. Gegen alle Widerstände. Und davon gibt es dummerweise mehr als genug.

Ja, ich weiß, dass das Thema quasi omnipräsent ist und man es am liebsten ausblenden und wegfiltern würde. Geht aber nicht. Können wir uns nicht leisten.

Und jetzt kommt er am Wochenende auch noch mit nem Kurzfilm über Flüchtlinge um die Ecke? Japp, tut er. Dafür aber auch nicht irgendein Kurzfilm, sondern ein Klassiker, der als Grundstein einer Karriere gelten kann.

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Alive in Joburg ist ein Kurzfilm von Neill Blomkamp, der vor seinen Kinofilmen (District 9, Elysium und Chappie) auch Kurzfilme wie diesen oder Tempbot gedreht hat.

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