Ich gehöre zu den wenigen Menschen, die die faszinierende Leistung vollbracht haben Bibliotheken als einen wunderbaren und magischen Ort zu sehen, an dem man seine Zeit aufs Vortrefflichste verbringen kann und dennoch viel (viel!) zu selten in den Biblietheken waren, auf die sie jederzeit zugreifen konnten und können. Man muss ja den Arsch hochkriegen, selbigen der Couch im Weggehen zuwenden und sich durch die zuweilen feindliche Natur auf den Weg zu einem dieser sagenumwobenen Bücherreservate machen. Und dann darf man da noch nichtmal das Nötigste mitnehmen und muss Bier und Chips im Schließfach lassen.

Wir sehen also, es gibt durchaus so einige in der Bequemlichkeit wurzelnde Gründe, weshalb unsere Bibliotheken nicht mehr so prosperieren, wie es eigentlich zu wünschen wäre.

Findet man sich dann doch mal in einer wieder, bieten sie, dem Fernbleiben der Massen geschuldet, nicht immer das, was uns eigentlich zu ihnen gebracht hat. Ein fieser Teufelskreis. Wie im Buch. Ähem.

Was wir aber nicht ganz ausschließen sollten, ist die Möglichkeit, dass wir in einem dieser Häuser mit den vielen Büchern etwas ganz anderes finden, das wir vielleicht grade nicht gesucht haben, aber schon immer haben wollten.

Sagte ich schon, dass es magische Orte sind?

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The Library Book ist ein Kurzfilm von Travis Calvert. Und japp, das ist Adrien Brody.

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