Das hier ist Wasser

Ja, manchmal ist die erste Reaktion aus dem Bauch heraus nicht gerade die weiseste Entscheidung. Ein bisschen Abstand schadet selten.

    ↳ Am Samstag ging ich morgens Brötchen kaufen und schaute mir unterwegs diesen mittlerweile immer weiter zerfledderten Haufen an. Ein paar Briefe schauten heraus. Der Verursacher dieses Müllhaufens war tatsächlich so dreist, seinen Namen für alle sichtbar herumzuzeigen. Ich überlegte erst, bei ihm zu klingeln, dachte mir aber, wer so fertig ist, dass er tagelang seinen Müll an der Straße offen liegen lässt, der haut dir womöglich noch auf die Fresse.


Es geht dann mal los

Der Kiezneurotiker verzweifelt an seiner Umgebung, der Gesamtsituation und der Scheiße in der Welt. Und er ist nicht allein. Dieses Jahr wird wohl ungemütlicher als ich noch beim Neujahrskater gedacht hab…

    ↳ „Ich habe lange überlegt ob ich dazu was schreiben soll.“ Blogger, die einen Text so beginnen, sollten Sie am besten gleich aus dem Feedreader werfen. Danach kommt nix mehr außer halbgare Luft aus abgestandenen Versatzstücken, jedoch nur selten ein frischer Gedanke und schon gar nichts Kontroverses, eher gut Abgehangenes, Ausgewogenes, Breiiges, Abgeschriebenes, Allgemeinplätze. Pürierte Astronautenkost für Zahnlose. Bloggerflausch aus der Filterblasenhölle.


Waldorf ist alles andere als geborgen: Erfahrungen zwei entgeisterter Eltern

Ich stehe diesem ganzen Waldorf-Kram und vor allem dem Oberguru Steiner und seinen Lehren ja eh schon mehr als skeptisch gegenüber, aber sowas hier… Meine Fresse. Haut bloß ab.

    ↳ Regelmäßig werden @fraumierau und ich gefragt, warum unsere Kinder eigentlich nicht in Waldorf-Einrichtungen gehen. Würde ja passen, so zu uns. Die kurze Antwort: Es passt nicht und wir können kategorisch ausschließen, dass sie (wieder) in eine Waldorf-Einrichtung gehen. Die lange Antwort? Nun, dafür muss ich etwas ausholen…


Paradise Lot: GoneGod World

Tja, was macht man, wenn der Job weg ist? Sich einen neuen suchen? Klingt einfach, ist es aber nicht, wenn die Götter, für die man eine Ewigkeit gearbeitet hat, plötzlich keinen Bock mehr auf all das hier haben und die Biege machen. Was macht man dann mit seiner Zeit? Sucht man sich ein Hobby?

    ↳ The gods are gone. All of them.
Their last message to humanity was: „Thank you for believing in us, but it is not enough. We’re leaving. Good luck.“ At first no one took them seriously. Until, that is, all the denizens of all the heavens and hells started showing up on people’s doorsteps.
Creatures that were once thought of as myth are now refugees striving to adapt to life on earth. Trouble is, after eons of living forever, they’re not very good at being mortal.
The following is a short story that follows one such OnceImmortal in the world of Paradise Lot:


Ruf! Mich! Nicht! An!

Es ist ein Kreuz mit dem Telefon. Ich hab es auch ständig in der Hand, aber telefonieren?… Nee.

    ↳ Heute ist fast jedes zweite in Deutschland genutzte Mobiltelefon ein Smartphone. Konventionelle Handys werden kaum noch gekauft. Eigene Tasten für Abheben und Auflegen gibt es längst nicht mehr, im Smartphone-Zeitalter ist die Telefonfunktion bloß eine App unter vielen. Eine repräsentative Befragung in Großbritannien aus diesem Jahr brachte Erstaunliches zutage: Zwar fummeln auch die Briten unentwegt an ihren Geräten herum (pro Tag sollen es anderthalb Stunden sein), aber es gab auch jeder vierte Smartphone-Besitzer an, weniger als ein Telefongespräch damit zu führen – pro Woche! Laut einer anderen Studie wird in Japan mit jedem vierten Smartphone gar nicht mehr normal telefoniert.


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