Was soll ich hier groß schreiben? Ihr müsst noch genug lesen.

Viel Spaß dabei!

Ich, Zigeuner

Ich tippe mal, dass sich der Autor mittlerweile dutzendweise hat erklären lassen dürfen, dass seine Meinung ja irrelevant ist und die üblichen Anderen das für ihn viel besser entscheiden können.
    ↳ Wenn jemand mich fragt: „Du arbeitest, du hast studiert, warum nennst du dich Zigeuner?“ Dann antworte ich: „Weil ich ein Zigeuner bin, genauso wie diejenigen, die keine Arbeit haben und nicht studieren konnten.“


Warum der Vinyl-Hype die Schallplatte kaputtmacht

Zwar nicht mein Medium und auch nicht meine Musik, aber trotzdem interessant zu lesen.
    ↳ „Das Problem ist die Monopolisierung,“ sagt Andreas Lubich, Mastering-Engineer und Vinyl-Experte aus Berlin. „Es gibt mittlerweile zahlreiche und gute Mastering-Studios, die Musik für Vinyl vorbereiten und auch den Umschnitt selbst erledigen. Aber diese Schneidemaschinen sind alt und müssen mit großer Umsicht behandelt und bedient werden. Ersatzteile sind rar und die Gebrauchtmarktpreise steigen ins Unermessliche. Reparieren können sie nur eine Handvoll von Menschen. Die reisen das ganze Jahr um die Welt, haben gut zu tun. Im Zweifelsfall bedeutet das, dass eine Maschine über mehrere Wochen brach liegt.“ Doch die Schwierigkeiten beginnen schon vorher. „Es gibt aktuell noch zwei Firmen weltweit, die die Master-Folien herstellen. Eine dieser Firmen ist ein Ein-Mann-Unternehmen in Japan, ein alter Herr, der die Folien in seiner Garage produziert. Exzellente Qualität, aber wer weiß, wie lang er das noch machen wird und vor allem will? Wenn man mit ihm in Kontakt ist, versuchen wir immer, so viele Folien wie möglich zu bestellen, auf Vorrat. Man weiß nie so genau, wann man ihn wieder erreicht. Die andere Firma sitzt in den USA, von dort wird ein Großteil des Marktes bedient. Wir haben es also praktisch mit einem Monopol zu tun. Sowas ist nie gut für’s Geschäft.“


This is a post that some of you are asking me about (copied word for word)

Was passiert eigentlich, wenn man im Netz mal ein paar Tage so tut, als wäre man ein scharfes Mädel? Jedenfalls nicht, was einen noch wirklich überrascht.
    ↳ Guys love their dicks and want need you to look at them

I knew going into it that I was going to get bombarded by various penises from around the globe but the sheer scale was impressive. Those are just the ones I wanted to screenshot, literally every word of this paragraph could be linked to a different guy. One guy was kind enough to even send me three. All of them different dicks. I think the reason behind the dick pic is that in their mind, if a girl was to send a picture of her vagina to a random guy, he’d love it, so why not return the favour?


Zum Tod von Basty Radke: „Eines Menschen Herz“

Ich hab dies Sendung und damit den Moderator Basty Radke nie gehört, aber was Micky Beisenherz da als Nachruf schreibt, ist echt bewegend.
    ↳ Du hattest eine Lache, dreckig wie die Stadiontoilette der Berliner Hertha, deren Fan zu sein Du Dich öffentlich zu sagen getraut hast. Mutig. Mein Bruder hat unsere Show eigentlich nur wegen Deiner Lache gehört. Er hätte am liebsten eine gehabt, in der Du die volle Stunde nur lachst. Dann hätten allerdings Deine klugen Zwischenfragen gefehlt, die immer wieder haben aufblitzen lassen, was für ein gescheiter Mensch Du doch bist. Warst.


Toy Story, 20 years later: how Pixar made its first blockbuster

Ich LIEBE die bisherigen drei Teile von Toy Story und ich mag solche Anekdotensammlungen.
    ↳ While Pixar had been making commercials and shorts for years, producer Galyn Susman said that the young studio drastically underestimated the resources needed to pull off a full-length feature. „We thought that we would be able to animate the entire film with eight animators,“ she said. „That didn’t happen. We ended up with 33.“ The same went with staffing across the board, from editorial to those working on lighting and the computer models — but the most dramatic gap was in raw computing power.

According to Susman, the Pixar team initially thought they could render the film over 20 months using 53 processors. Each of the machines in the render farm was named after an animal, and when it completed a frame it would play the corresponding animal’s sound. The number of machines eventually grew to 300, but even that pales in comparison to the computing power Pixar wields today. Susman said that the company now has 23,000 processors at its disposal — enough to render the original Toy Story in real time.


„Korridor links, letzte Tür rechts“: Im Labyrinth der Asterix-Filme

Eine Kindheit ohne Asterix-Filme ist möglich, aber sinnlos.
    ↳ Die animierten Abenteuer des gallischen Kriegers erzählen allerdings eine ganz andere Geschichte – wenn auch eine, die erschreckend wenig dokumentiert und erforscht wurde. Fast immer muss man sich auf nicht direkt belegbare Aussagen verlassen, wenn man etwas über die Asterix-Zeichentrickfilme erfahren will. Außer Fernsehdokumentationen und Pressetexten gibt es eigentlich kein Material. Ich will mich trotzdem an einem Überblick versuchen.


Junkfraß aus der Industriehölle (7)

Irgendwann kommt man doch wieder zurück zum richtig geilen Stoff. Mjamm!
    ↳ Diese Gesichter, als einer der unbelehrbaren ewiggestrigen Dinosaurier, der das Führen eines gesunden Lebens für einen Charakterfehler hält, diese Tortilla Chips mit diesem unerträglich künstlichem Laborkäse bei dieser Party letztes Wochenende auf den Tisch gepackt hat. Erst Unglauben, dann Erkennen, dann Freude und zuletzt Gier.

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