Putzt eure Lesebringen und setzt euch gerade hin – es gibt wieder frischen Lesestoff.

Bernd das Brot über schlechte Laune: „Ich glaube, ich hasse Sie“

Es gibt Interviews mit Schauspielern, Musikern, Politikern und… Broten.

Anführungsstriche an den Anfang und das Ende Ihres Lebens setzen – was meinen Sie damit?
Wenn man etwas in Anführungsstriche setzt, ist es gleichzeitig wichtig und kann in der Form, wie es ausgelegt wurde, nicht ernst genommen werden. Das trifft auf mein Leben zu.
Sie glauben, Ihr Leben ist nicht ernst zu nehmen?
Ich glaube, mein Leben sollte nicht ernst genommen werden, sonst wäre es einfach zu dramatisch.
Was ist denn ein Leben, das nicht ernst genommen wird?
Meins.
Sagt das wieder der Künstler in Ihnen?
Soll das eine Beleidigung sein?

“Türke sein is schlimmer in Deutschland dank mal nach”: Wie auf der BILD-Facebookseite der Respekt für das Outing von Thomas Hitzlsperger in eine rassistische Hetzjagd umschlug

Dummerweise sind sehr viele Menschen mit der Gegenwart überfordert. Mit Vernunft, Respekt und Anstand aber auch irgendwie.

Doch bei dem Verfasser des oben zitierten homophoben Kommentarkompendiums, nennen wir ihn einfach mal Özgür, war etwas anders, als bei den ansonsten überwiegend mit deutschen Namen ausgestatteten Kommentatoren. Richtig: Er hieß Özgür. Das fiel auch der Bürgerwehr auf. Und wie immer, wenn es in Deutschland etwas zu verteidigen gibt, bekämpft man Feuer mit Feuer. Die Stimmung kippte in eine traurige Richtung.

The City of Wishes

Eine tolle Kurzgeschichte, die irgendwie an den Film City of Ember erinnert. Nur nicht ganz so kindgerecht.

He only had twenty-three days, four hours, and seven minutes to live, to exit the tower like his father and his grandfather and die under the real sky after having been forced to live alone in the fake one.

Cocaine Is Evil

Nase voll – toll. So einfach is es natürlich mal wieder nicht, denn auch das feine weiße Pulver ist eigentlich blutrot.

The economics of cocaine trafficking are simple. South Americans make it, people in between move it, rich Americans buy it, and U.S. gun stores sell weapons back down the line to enforce this system. Everyone knows this.
[…]
So yes, I say that paying for coke is equivalent to donating to the Nazi party. The unspoken thing here is that the reason Americans aren’t more outraged or guilt-ridden is that the people dying are poor brown people—many of them in a tragic irony are classified as narcos so governments can claim it’s just gang-on-gang violence

The moon is terrifying, and that’s why I love it

Unsere Mütter hatten also doch immer recht. Staub ist tatsächlich gefährlich.

The dust on any celestial body is called regolith, but lunar regolith comes from a special kind of hell. It’s created by the impacts of foreign space bodies striking the Moon’s surface. This causes big rocks to break up, while fusing little bits of it back together to form horrific pointy shapes, often covered in tiny, glassy shards.

This stuff is not just sharp. It gathers static electricity (like packing peanuts) and clings to everything. Due to its iron content and magnetic charge, it’s drawn to electrical wires and motors—our very expensive lunar investments.

An engineer or doctor’s nightmare, particles of regolith are small enough to cause similar health problems to asbestos, though you’d die from inhaling small airborne razors long before you developed mesothelioma. The iron on them is also at risk of going into the bloodstream through the lungs—not good for humans either.
We’ve Already Had Problems with Lunar Regolith

Calling it abrasive feels like an understatement. Lunar regolith wore through 3 layers of kevlar-like material on Apollo 17.

How I made sure all 12 of my kids could pay for college themselves

Man kann seine Familie durchaus so führen wie eine Firma und trotzdem die ein oder andere coole Idee einbauen.

When the kids turned 16, we bought each a car. The first one learned what that meant. As the tow truck pulled a once “new” car into the driveway, my oldest proclaimed: “Dad, it is a wreck!” I said, “Yes, but a 1965 Mustang fastback wreck. Here are the repair manuals. Tools are in the garage. I will pay for every part, but will not pay for LABOR.” Eleven months later, the car had a rebuilt engine, rebuilt transmission, newly upholstered interior, a new suspension system, and a new coat of paint. My daughter (yes, it was my daughter) had one of the hottest cars at high school. And her pride that she built it was beyond imaginable. (As a side note, none of my kids ever got a ticket for speeding, even though no car had less than 450 horsepower.)

Und dann kam Santana

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt, kann aber weiter in den Hintergrund rücken als es der härteste Fan ahnt.

Aber auch die Sorge um meine Beziehung zum BVB ist da. Und einfach beispielhaft. Wendepunkt in dieser Frage und in diesen Tagen war ein Lied, ein massenpopuläres gar: »An Tagen wie diesen«.

Im Mai stand ich noch tanzend und hüpfend in Berlin und feierte zu diesem Lied einen phänomenalen Sieg über eine bayerische Fußballmannschaft! Am Tag danach, als alles anders, als ich von den Toten wieder erwacht war, lief auf der Intensivstation eben genau dieses Lied. Kein anderer Moment führte mir in diesen Tagen so klar vor Augen, was mit mir passiert war und was mit mir passieren würde. Alles war anders. Kein Fußballfest mehr.

Scharf wie Marmelade

Man muss Helene Fischer nicht mögen. Man muss sie auch nicht unbedingt scheiße finden. Aber man kann sich trotzdem über sie und ihre Fans lustig machen. Ist doch nur Spaß. 🙂

Bereits ihre Ansagen sind so banal, dass man vor Langeweile mit dem Kopf auf die Tischplatte knallen und in tausendjährigen Tiefschlaf verfallen will: „Sie alle kennen das, wenn man nachts nicht schlafen kann, weil einem sooo viele Dinge durch den Kopf gehen. Wie gut, wenn dann jemand neben einem liegt, der einen hält und umarmt – und alles ist wieder gut.“

Was mögen das nur für furchtbare Dinge sein, die einem da des Nachts durch den Kopf baldowern: Ist noch Bier im Kühlschrank? Hab ich das Nagellackfläschchen auch verschlossen? Muss das Duftbäumchen im Auto mal wieder ausgetauscht werden?

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