Geteiltes Leid ist doppeltes Leid

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Der Mensch funktioniert ja eigentlich wunderbar alleine. Ist man erstmal aus einem bestimmten Alter raus und hat die grundlegenden Dinge auf dem Kasten, ist man an und für sich ein Selbstläufer. Essen, trinken, wieder raus mit dem Zeug, schlafen, Essen suchen, dem Essen einen auf den Kopp hauen, mit nach Hause nehmen und kochen, wieder vorne anfangen. Und ab und an muss man sich paaren. Da kommen dann andere Menschen ins Spiel, denn alleine ist das nicht wirklich zielführend.

Jetzt ist das meist einfacher als gesagt. Andere Menschen, mit denen man sich nicht nur paaren möchte, sondern mit denen man darüberhinaus auch sein Leben teilen möchte, gibt es nicht im nächsten Supermarkt. Man muss sie suchen. Ohne Garantie, jemanden zu finden. Und haben wir sie oder ihn erstmal gefunden, wollen wir im besten Fall nie wieder loslassen, weil wir manchmal erst dann merken, dass uns vorher etwas – jemand – gefehlt hat, der uns jetzt erst zu etwas Ganzem macht. Loslassen? Wieder gehen lassen? Niemals!

Irgendwann müssen wir aber.


Separated ist ein Song von Stan Lee Cole und das dazugehörige Musikvideo, das irgendwie auch ein schöner kleiner Kurzfilm ist, stammt von Mark Borgions.

[lightgrey_box]Titelbild: Broken Heart designed by Arjun Mahanti from The Noun Project. Lizenz: Creative Commons – Attribution (CC BY 3.0). Danke![/lightgrey_box]

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Ruhrpottjunge im Rheinland. Gewaltbereiter Pazifist. Entspannter Choleriker. Freund des gepflegten Kurzfilms und sinnvoll aneinandergereihter Buchstaben. Macht den Scheiß hier seit 2001 und denkt nicht daran, es bleiben zu lassen. Warum auch? Ach ja, der Name. Kommt aus dem Spanischen, bedeutet soviel wie "der Faule" und spricht sich el flocho. (Den Link zu Google+ hab ich hier nur drin, um was auszuprobieren...)

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