Gefahr als Therapie

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Wenn man ein gewisses Alter erreicht hat und nicht immer nur absolutes Glück hatte, kennt man dieses Gefühl, das einen beschleicht und einen glauben lässt, dass es doch eh alles keinen Zweck mehr hat. Alles erscheint vergebens und so mancher wird sich in einem schwachen Moment vielleicht sogar die große Sinnfrage gestellt haben. Die, die das hier lesen, haben sie scheinbar und glücklicherweise positiv beantwortet.

Wie aber kommt man aus diesem Loch heraus? Wie streift man die Lethargie ab, die einen wie Altöl bedeckt und in all ihrer Klebrigkeit zunehmend lähmt.

Eine unkonventionelle Möglichkeit ist die Gefahr. Man bringt sich einfach in maximale Gefahr in einer möglichst unkontrollierbaren Situation.

Wie das funktionieren soll? So könnte es aussehen.


La Migala ist ein Kurzfilm von Jaime Dezcallar.

(via shortoftheweek.com)

Ruhrpottjunge im Rheinland. Gewaltbereiter Pazifist. Entspannter Choleriker. Freund des gepflegten Kurzfilms und sinnvoll aneinandergereihter Buchstaben. Macht den Scheiß hier seit 2001 und denkt nicht daran, es bleiben zu lassen. Warum auch? Ach ja, der Name. Kommt aus dem Spanischen, bedeutet soviel wie "der Faule" und spricht sich el flocho. (Den Link zu Google+ hab ich hier nur drin, um was auszuprobieren...)

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