Komm rein, nimm dir nen Keks!

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Selbstbestimmung ist ein Zustand, den die meisten von uns anstreben dürften, jedoch die wenigsten erreichen dürften.

Zu komplex sind die Zusammenhänge geworden, die sich immer dichter um uns und unsere Leben ranken und uns dabei immer enger einschnüren. Wir müssen essen und trinken.

Und da fängt es meist an mit dem Kontrollverlust. Irgendwie müssen wir an die Leckereien drankommen, müssen arbeiten, Zugeständnisse machen und das Unheil nimmt seinen Lauf. Auch, wer in den Wald zieht, um völlig auf sich selbst gestellt zu leben, ist doch noch den Jahreszeiten und sonstigen, noch weniger berechenbaren Launen der Natur ausgesetzt.

So weit würden die allermeisten gar nicht gehen wollen. Eigentlich wären wir schon damit zufrieden, wenn wir selbst bestimmen dürften, wer zu Besuch in unsere Wohnung kommt. Egal, wie weit die Anreise war…


88:88 ist ein Kurzfilm von Joey Ciccoline. Mehr dazu gibt es hier: 8888film.com

Titelbild: Door. Autor: Anas Ramadan, from The Noun Project. Lizenz: CC BY 3.0. Danke!

Ruhrpottjunge im Rheinland. Gewaltbereiter Pazifist. Entspannter Choleriker. Freund des gepflegten Kurzfilms und sinnvoll aneinandergereihter Buchstaben. Macht den Scheiß hier seit 2001 und denkt nicht daran, es bleiben zu lassen. Warum auch? Ach ja, der Name. Kommt aus dem Spanischen, bedeutet soviel wie "der Faule" und spricht sich el flocho. (Den Link zu Google+ hab ich hier nur drin, um was auszuprobieren...)

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