Gewalt als Lösung

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Gewalt ist keine Lösung.

Klingt gut und ist in der Theorie auch ein wirklich tolles und vor allem vernünftiges Konzept.

Es ist auch viel weniger anstrengend, Leuten kurz zu sagen, dass es ziemlich uncool ist, Kinder und Frauen zu verprügeln oder Steuern zu hinterziehen. Man muss ja nicht gleich zuschlagen. Was man da schwitzt! Ziemlich doof, wenn man keine Wechselklammotten dabei hat.

Wer hier nicht zum ersten Mal reinschaut, wird nun allerdings so langsam nach dem Aber suchen. Und hier kommt es auch schon.

Aber, wie unheimlich gerecht wäre es manchmal, bestimmten Leute einfach mal aufs Maul hauen zu dürfen?

Ja, doch, ziemlich.

Natürlich kann man jetzt mit Schlagworten wie Teufelskreis der Gewalt, Gewaltmonopol des Staates, andere Backe hinhalten oder sonstigen Gründen kommen, die einem eigentlich sehr deutlich sagen, dass man es nicht tun sollte.

Aber mal ehrlich. Bei Leuten, die Kinder und Frauen verprügeln oder Steuern hinterziehen, juckt’s einen schon, oder?

Wenn man dann auch noch quasi vom Fach ist, spricht doch eigentlich nichts mehr dagegen.


#DIRTYLAUNDRY ist ein Kurzfilm von Thomas Jane und Adi Shankar.

Das Titelbild basiert auf einem Foto von Flickr-User Daquella manera, der es unter einer CC-Lizenz veröffentlicht hat. Dem schließe ich mich selbstverständlich an und sage Danke schön!

Ruhrpottjunge im Rheinland. Gewaltbereiter Pazifist. Entspannter Choleriker. Freund des gepflegten Kurzfilms und sinnvoll aneinandergereihter Buchstaben. Macht den Scheiß hier seit 2001 und denkt nicht daran, es bleiben zu lassen. Warum auch? Ach ja, der Name. Kommt aus dem Spanischen, bedeutet soviel wie "der Faule" und spricht sich el flocho. (Den Link zu Google+ hab ich hier nur drin, um was auszuprobieren...)

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